Strukturwandel im Ruhrgebiet, Erdkunde-Exkursion des Jahrgang 12 Drucken

Unsere Exkursion ins Ruhrgebiet

Sieben Uhr morgens – langsam trudelten die leicht verschlafenen Teilnehmer der Exkursion mit dem Schwerpunkt „Strukturwandel im Ruhrgebiet“ an der IGP ein. Unser erstes Ziel sollte das Thyssen Krupp Steel AG Hauptwerk in Duisburg sein. Nach einer kurzen Einführung durch einen Film wurden wir mit Helmen ausgestattet und unser Rundgang durch riesige Produktionshallen an Hochöfen und Schlackekesseln vorbei bis zum heiß glühenden Stahl konnte beginnen. Nachdem uns nun die Prozesse der Stahlproduktion näher gebracht worden waren, ging es direkt weiter nach Dortmund in das zugehörige Kaltwalzwerk ,wo die großen Stahlbrammen zu dünnen Blechen weiterverarbeitet und z.B. mit Zink beschichtet werden.

gruppenbild

Reichlich geschafft ging es nun direkt weiter in die Neue Mitte Oberhausen – nichts anderes als ein riesiges Einkaufszentrum – das CentrO, wo wir uns eine Stunde lang die gesamte Masse der dort nicht wenig vorhandenen Konsumgüter zu Gemüt führten.

Nachdem wir auch diese Etappe mit Bravour gemeistert hatten ging es weiter zu unserer Jugendherberge. Der Abend stand zu unserer freien Verfügung.

landschaftspark

Nach einer etwas turbulenten Nacht ging es am nächsten Morgen durch die ersten Schneeflocken zu einer Besichtigungstour durch den Landschaftspark Nord in Duisburg. Geführt wurden wir von dem angesichts der fast mitternächtlichen Tageszeit und der arktischen Temperaturen sehr euphorischen Andreas Pagé. Dieser brachte uns in einem wunderbaren Vortrag, der unsere zu Eisklötzen erstarrten Füße allerdings auch nicht auftauen konnte, das Gelände näher und präsentierte uns u.a. einen stillgelegten Hochofen, Kletterwände, Tauchbecken und einen Konzertsaal – alles alte ungenutzte Industrieanlagen.

Zu guter Letzt stand der Besuch im revitalisierten Duisburger Innenhafen mit modernen Bürohäusern, alten Speichern und Mühlen, seinen kleinen Lokalen und der besonderen Atmosphäre an – ein „Leuchtturm des Strukturwandels“

Müde, aber recht fröhlich ging es gegen 13 Uhr zurück Richtung IGP, wo sich die Gruppe in Vorfreude auf das Wochenende zerstreute.

Anna Jansen / Nicole Mrziglod