Am 25. Mai 2016 hatten wir sehr großes Glück Frau Bottländer in unsere Schule begrüßen zu dürfen.

Dank der Zeitzeugin (mit dem unfassbaren Alter von 90. Jahren) haben wir einen ganz neuen Einblick in das Thema „2 Weltkrieg“ bzw. „NS-Zeit“ bekommen.

Sie berichtete uns Ihre Erlebnisse aus Ihrer Kindheit und Jugend.

Diese Geschehnisse erlebte Sie in unserem Alter (14/15), wodurch wir diese Berichte mit noch mehr Gefühl aufnehmen konnten.

Bei den Geschichten wurde auch mal geschmunzelt doch es ist auch die eine oder andere Träne geflossen.

Uns ist diese eine Stunde allen ans Herz gegangen, sowohl den Schülern als auch den Lehrern.

Frau Bottländer erzählte uns persönliche und familiäre Geschehnisse durch die wir einen tieferen Einblick erhalten konnten, die man so nicht in Dokumentationen oder Reportagen erfahren kann – mit einem solch überwältigendem Gefühl.

Wir sind alle sehr dankbar so etwas mitgemacht zu haben, mit einer solch motivierten Frau, die ausdrücklich erklärt: Ich sehe es als Aufgabe meine Geschehnisse den heutigen Generationen zu berichten.“

Besonders Bemerkenswert ist auch, dass Frau Bottländer uns mit Ihren Geschichten so sehr berührte so dass wir förmlich am Stuhl gefesselt waren.

Wir hätten noch Stunden da sitzen können und Ihren Geschichten verfolgen können, doch für solch schöne Momente ist wie oft zu wenig Zeit.

Zeit ist wichtig vor allem bei solchen Ereignissen.

Dies waren Erlebnisse, die die betroffenen Personen nie vergessen werden. Doch jeder Mensch kann selber entscheiden, was er mit solchen Erfahrungen macht. Wir können uns nicht vorstellen, dass man es besser machen kann als es späteren Generationen zu berichten.

Es kann sich niemand ganz diese damaligen Situationen vorstellen, egal wie gut man sich auskennt.

Es gibt keine Gefühle die solche Erlebnisse beschreiben können.

Wir danken Frau Bottländer nochmals für diese berührende Stunde und die persönlichen Erfahrungen, die Sie mit uns teilte.