Eine großartige Serie wird fortgeführt.

Am 30. Juni 2016 gewann Tim Weber (9d) zum 4. Mal das freestyle-physics Finale der Wasserraketen und wird damit in der beliebtesten Disziplin des Physik-Wettbewerbs seiner „Titelverteidigerrolle“ gerecht. Dabei sollte es diesmal ein ganz anderes Raketenmodel werden, doch der Prototyp zerlegte sich beim letzten Probestart. Glücklicherweise hatten die Winterstürme Tims Rakete vom letzten Jahr nach mehreren Monaten in einem Baum neben dem Parkplatz der Universität wieder freigegeben. Das gute Stück wurde geborgen und die robuste Technik funktionierte nach wie vor.

Nach einer kleinen Überarbeitung der Fallschirmtechnik und einer Anpassung an das neue Reglement konnte Tim erneut zeigen, dass seine Rakete für den harten Einsatz gebaut ist. Diesmal genügten 20 Sekunden Flugzeit um den Wettkampf für sich zu entscheiden. Für den 1. Platz gab es einen 300 € Gutschein für Amazon. Wir gratulieren herzlich.

Guter Start mit „Low-Tec“- Fahrzeug

Neu dabei waren 17 Schülerinnen und Schüler des WP-NW Kurses im 7. Jahrgang. Sie gingen am 29. Juni 2016 mit insgesamt drei Fahrzeugen im Crash-Test- Finale an den Start. In dieser erstmalig gestellten Aufgabe gilt es ein Fahrzeug zu konstruieren, das einen Plastikbecher mit 200 ml Wasser eine steile Rampe herunter transportieren kann und in der Lage ist trotz eines abrupten Stopps vor einer Wand, möglichst viel Wasser im Becher zurück zu behalten. Mit 173 ml von 200 ml belegten die Mädchengruppe der IGP mit Sarah, Feora, Melina, Malin, Sina und Paula einen grandiosen 2. Platz. Ein unglaublich knappes Rennen, denn der 1. Platz brachte mit 174 ml lediglich einen Tropfen mehr ins Ziel. Die Freude war riesig, denn so wirklich hatte keines der Mädchen damit gerechnet.

Auch Professor Dr. Axel Lorke, der Vater des Wettbewerbs, meinte angesichts des „einfachen“ Fahrzeugs“, dass die Mädchen doch wohl viel Glück gehabt hätten. „Keep it simpel“ war die Devise der Mädchen, die sich ebenso wie die Jungs viel Mühe mit ihrem „Auto“ gegeben haben. Gratulation zu einem 200 € Gutschein. Die beiden Wagen von Andrej, Nicolai, Fritz, Erik, Dominik und Danny sowie Till, Lennart, Max und Yannick hatten leider Probleme, im entscheidenden Rennen die Spur zu halten. Doch alle waren von der Veranstaltung begeistert und mit dem Tag voll zufrieden.

Das gilt auch für Ray, ebenfalls WP-NW 7, der an dem Windmühlen Finale teilgenommen hat. NW-Lehrer Jochen Prinz freut sich sehr über das Engagement und den Erfolg der Schülerinnen und Schüler. Die Teilnahme am freestyle-physics Wettbewerb hat sich auf jeden Fall gelohnt und alle sind sich einig, dass sie im nächsten Jahr wieder dabei sein wollen.

Freestyle-physics ist ein jährlich stattfindender Schülerwettbewerb, bei dem Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 13 drei Monate Zeit haben, anspruchsvolle Aufgaben mit physikalischem Hintergrund zu bearbeiten, um die Ergebnisse anschließend gemeinsam in der Universität Duisburg-Essen zu präsentieren. Es kommt viel auf Kreativität und Originalität, (physikalischen) Pfiff, Funktionsfähigkeit und Robustheit an, weniger auf Schönheit! Der sehr gut organisierte Finaltag beginnt mit Führungen durch die Physik-Labore, kleinen Praktika und schülergerechte Vorträge, z.B. über den Untergang der Titanic unter Physik-Aspekten. Seit Beginn des Wettbewerbs, der seit 2008 von der Stiftung Mercator unterstützt wird, haben über 20.000 Schüler daran teilgenommen.

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